Teilnehmer:  
Passwort:  
Nation-Sprache:  
 
Einleitung

Viele von uns erinnern sich sicherlich mit Vergnügen an ihre Kindertage, auf den Knien des Großvaters sitzend, tief versunken in den Geschichten, die uns erzählt wurden und aufmerksam lauschend, um kein einziges Wort zu verpassen. Die Geschichten werden im Laufe der Zeit als Erfahrungen des echten Lebens begriffen und so erinnert man sich gerne daran. Diese Geschichten wurden erzählt, um Erfahrungen weiterzugeben, die einem das Leben gelehrt hat. Wodurch sie zum Beispiel für die jüngeren Generationen werden und um die Bräuche und die Werte einer anderen Epoche anhand von persönlichen Lebenserinnerungen weiterzuleiten. Für viele von uns ist die Bedeutung dieser Erfahrungen erst im Laufe des Erwachsenwerdens klar geworden, als man angefangen hat, den echten Wert zu verstehen. Erst dann kommt es vor, dass man sich auf die Suche nach den Erfahrungen macht, die "unsere Alten" uns zu erzählen haben, bevor sie nicht mehr auf dieser Welt sind. Wenn man sich auf die Suche macht und das Glück hat, zwischen den tausenden täglichen Verpflichtungen, die Zeit zu finden, um sich hinzusetzen und zuzuhören, dann entdeckt man eine faszinierende Welt. Mit diesem Projekt versuchen wir, ein bisschen von diesem Zauber allen denen zur Verfügung zu stellen, die zehn Minuten Zeit dafür finden. Wir haben den Videoclip als Medium dafür ausgewählt. Es ist für uns das Medium, welches am wenigsten die Erfahrungen verändert, es bleiben so unverfälschte, pure Botschaften. Die Stimme, das Gesicht, die Mimik und Gestik gehören zu einer Person und zu ihrer Geschichte. Wir haben das Internet als Instrument zur Übermittlung ausgesucht, da es einen flexiblen Gebrauch im Sinne der Verfügbarkeit des Inhalts und der Zugangsmodalität erlaubt. Jeder hat die Möglichkeit, zur Erschaffung neuer Inhalte beizutragen und es ist leicht, einen neuen thematischen Verlauf zu schaffen. Nicht zuletzt ist das Internet das Medium der jungen Generation, also von denen, die am ehesten die Empfänger dieser Erinnerungen und die Wächter dieser Erfahrungen sein sollten.

Was ist genau Memoro – die bank der erinnerungen?

Memoro – die bank der erinnerungen ist ein Non-Profit-Projekt, welches sich der Sammlung, teils selbst produzierter, teils der von den Teilnehmern produzierten Videoclips ihrer Lebenserfahrungen und Erzählungen derjenigen Menschen widmet, die über 65 Jahre alt sind. Diese Clips werden in Form von Geschichten mit einer maximalen Länge von 10 Minuten produziert. Diese Prozesse sind die Struktur für die freie Verbreitung des Inhalts unserer Webseite. Das von uns ausgewählte Medium ist das Internet, im genaueren Sinne eine Webseite zur Sammlung und zur Verbreitung ihres Audio- und Videoinhaltes. Im Unterschied zu anderen ähnlichen Initiativen werden hier beim Hochladen, dem Upload, der Videoclips Grenzen gesetzt, wie zum Beispiel durch die Identifizierung der erzählenden Personen und der Garantie ihrer Glaubwürdigkeit oder durch eine Art Filter der Redaktion, um den Zweck und die Kohärenz des Projekts zu garantieren. Das Projekt entsteht unter der Schutz der Provinz von Cuneo, Italien. Die Memoro srl, die Schöpferin dieses Projektes, möchte sich durch die Beiträge von ethisch-kohärenten Sponsoren, denen im Tausch Platz und Sichtbarkeit auf der Webseite gegeben wird, finanziell selbst tragen. Das Ergebnis dieser Geschäftsführung wird vollständig der Wohltätigkeit gewidmet, einen Teil für Vereine zur Unterstützung von Senioren, der Rest an Vereine, die sich um Kinder kümmern, sprich soziale Institutionen. So wird hier eine, ideelle als auch materielle, Brücke zwischen den Generationen geschaffen.


So funktioniert Memoro – die bank der erinnerungen

Memoro – die bank der erinnerungen ist nichts anderes als eine klassifizierte Sammlung von Inhalten. Was sie speziell macht, sind die Inhalte selbst. Die Sammlung dieser Erfahrungen findet auf zwei Arten statt: die Sammlung durch die Redaktion und durch die Beiträge der Teilnehmer. Die Redaktion sieht sich alle Videoclips an, bearbeitet sie (eventuelle Montage, Schnitt und Titelvergabe) und vervollständigt sie durch die, für die Klassifizierung nötigen Kennzeichen (sogenannte TAGs bzw. Schlagworte), welche in Bezug auf den Autoren und auf den Inhalt des Videoclips eingegeben werden. So wird es für die Benutzer möglich, thematischen Verläufen (Themen) zu folgen. Einige Themen von besonderem Interesse werden von der Redaktion selbst in der Sektion Themen empfohlen. Außerdem findet man auf der Seite eines ausgewählten Videoclips ähnliche Filme mit verwandten Themen. Wo es möglich ist, werden die Originalclips mit einer hohen Bildqualität beibehalten, um die Möglichkeit zu haben, eventuelle Spezialprojekte auf anderen Medien realisieren zu können (z.B. Bücher oder DVD). Es wird außerdem die Produktion von ausführlicheren Videoclips, die an besonderes historisch-kulturelles Erbe gebunden sind, durch die Mitarbeiter ad hoc mit lokalen Instituten in Betracht gezogen. In den dafür bestimmten Sektionen werden außerdem spezielle Seiten für die potentielle Sponsoren realisiert. Auf diesen Seiten kann man Videoclips finden, in denen die interviewten Personen durch ihre Erfahrungen und durch die Erinnerungen an ihr Arbeitsleben die Geschichte der Sponsoren erzählen.

Die Finanzierung Memoro – die bank der erinnerungen

Memoro - die bank der erinnerungen möchte in der Lage ist sein, kulturelle und wirtschaftliche Werte zu erschaffen. Diese Werte sollen nicht gehortet, sondern weiter verteilt werden. Der kulturelle Teil, indem die Online-Interviews zur Verfügung gestellt werden und somit jederzeit zur Verfügung stehen, sowie der wirtschaftliche Anteil dafür verwendet wird, um die Arbeit der beteiligten Personen zu ermöglichen, um die nationalen Initiativen zu finanzieren und das weitere Wachstum des internationalen Programms zu ermöglichen. Dieses Modell muss nachhaltig sein.

Dies sind die verschiedenen Möglichkeiten:

1) Sponsoren: Memoro - die Bank der Erinnerungen gibt den Sponsoren die Möglichkeit Teil eines Projektes zu werden, welches sich für die Erhaltung des soziokulturellen Erbes einsetzt. Unsere Idee ist es, die ehemaligen Mitarbeiter zu interviewen, um persönliche Erinnerungen aus der Unternehmensgeschichte zu sammeln und somit zu erhalten. Wie alle anderen Clips, werden diese Videos auf der Website zur Verfügung gestellt. Eine bestehende Variante finden Sie z.B. unter folgendem Link (http://www.memoro.org/it/sponsor/peroni/index.php). Wenn Sie sich für weitere Informationen interessieren, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

2) Öffentliche Verwaltungen und nationale Organisationen haben die Möglichkeit über die sogenannten Themen bzw. über die speziellen Rubriken die Kenntnisse des historischen und kulturellen Erbes zu vertiefen. Eine neue Möglichkeit das Erbe zu erhalten und zur Verfügung zu stellen.
Beispiele finden Sie hier: Deutschland (http://www.memoro.org/de-de/percorsi_speciali.php), Italien (http://www.memoro.org/it/speciali.php) und Spanien (http://www.memoro.org/es-es/speciali.php).

3) Spenden: jeder kann unser Projekt zu unterstützen! Wir versuchen, unser Bestes tun, damit dieses Projekt lebt und gedeiht. Dafür ist jede Hilfe wichtig. Sehen Sie, wie Sie hier spenden können (http://www.memoro.org/de-de/donazioni.php). Spenden sind steuerlich abzugsfähig, da „Memoro – Die Bank der Erinnerungen e.V.“ ein eingetragener gemeinnütziger Verein ist.


Donazioni
Unterstützen Sie das Projekt:
Helfen Sie uns diese Seite zu pflegen und erweitern.
Hilf mit beim Aufbau:
schicke uns Deine Interviews, erzähle uns Geschichten von Personen, die Dir nahestehen
Sommerreise an den Rhein 2009: Memoro in NRW unterwegs, für Details bitte hier klicken.
Italien Tour 2009
Auf der Suche nach Erinnerungen auf einer Vespa: 16 Städte in 16 Tagen.
USA Tour 2009
Von Boston bis nach Washington, eine dreiwöchige Reise für Memoro.
Italien Tour 2008
30 Städte in 30 Tagen, siehe das Reisetagebuch.


HISTORY CHANNEL

betterplace.org

gutetat

Wochenanzeiger Muenchen
Provincia di Cuneo Comune di Torino Regione Piemonte
- Betrieben von CMV GROUP -