Nachkriegszeit in München, die verschiedenen Strassengangs "Strassler" zogen durch Schwabing und prügelten sich mit Vorliebe und machten das Stadtviertel unsicher.
Ein humorvoller Bericht, wie ein Dutzend heulender Kinder, zum Teil auf Nachttöpfen, eine Wohnung vor der Beschlagnahmung durch die Engländer rettete. Die Mütter hatten es wundervoll inszeniert.
Durch die Toiletten auf dem Hof, waren Nachttöpfe, das Nachtgeschirr, sehr begehrt. Und für den Erhalt dieser Utensilien war der Kesselflicker zuständig. Auch das Essbesteck war oft nur aus minderwertigem Material.
Fringsen, Begriff aus der Nachkriegszeit der ersten Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg für das
Sie berichtet über den damaligen Mangel und erläutert den Begriff "fringsen".
Zitat aus www.wikiweise.de: Stehlen von Kohlen oder Lebensmitteln in geringem Umfang für den eigenen Gebrauch. Der Begriff leitet sich ab aus dem Namen des Kölner Erzbischofs Josef Kardinal Frings, der das bei der unter den Kriegszerstörungen und dem extrem kalten Winter 1946 leidenden dt. Bevölkerung längst üblich gewordene »Organisieren« von Briketts für den eigenen Ofen bzw. das Entwenden von Gemüse vom Acker in seiner Silvesterpredigt 1946 thematisierte.
Zwei Schuhe, die kein Paar waren oder der Weg in die CDU
November 1945 wurde er aus russischer Gefangenschaft entlassen. Er ging dann freiwillig in Berlin in englische Gefangenschaft und sie brachten ihn in den Westen, zu der Mutter in die Nähe von Flensburg. Nach einer Rede auf der Bühne einer politischen Veranstaltung der KPD wurde er zu unverbindlichen Gesprächsrunden der CDU eingeladen. Die menschliche Atmosphäre begeisterte ihn und trat in die CDU ein. Für seine großen Verdienste im politischen, wie auch sozialen Bereich, erhielt er 1976 das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland.
Jeden Samstag wurden alle drei Mädchen gebadet, in der gleichen Zinkbadewanne, im gleichen Wasser. Sie war immer die Letzte, und fand dies sehr erniedrigend. Auch saubere Wäsche gab es nur einmal in der Woche, neben der Sonntagskleidung. Der wöchentliche Anruf in Köln musste Stunden vorher angemeldet werden.
In seiner ersten Band spielten zwei Israelis, Juden, welche in Köln lebten. Mit diesen Beiden spielte er einmal auch im Versammlungssaal der Synagoge, z.B. Havana-Gila. Er war fasziniert von der jüdischen Kultur und bezeichnet sich selbst als Philosemit. Später verließ er die Band wutentbrannt, da sie ihm zu kommerziell war.