Er sieht in Tokyo ein Foto von Heidelberg und beschließt gegen den Willen der Eltern nach Deutschland auszuwandern und auf eigene Kosten dort Medizin zu studieren und wird ein erfolgreicher Frauenarzt.
Er spricht über die Doppelmoral in der Nachkriegszeit und der totalen Unterdrückung der Sexualität und Erotik in dieser Zeit. So wurde er Buchhändler, unter anderem für erotische Literatur.
In Berlin-Friedenau erlebt sie 1945 die Kriegsrückkehrer, die sich zum Teil als Sänger in den Hinterhöfen etwas Geld verdienen. Ein Lied dieser Zeit lautet "Möve, du fliegst in die Heimat". 1948 erlebt sie die Berlin Blockade. Der Geburtstagswunsch war in diesem Jahr ein Zuckerbrot.
Als Jugendlicher trampt er mit seinem Freund Norbert über den Brenner nach Italien. Er verliebt sich in dieses schöne Land, erlebt zum ersten Mal das Meer. In Italien lernt er auch die Mutter seines Sohnes kennen.
Zuerst fuhr er Wäsche in Frankfurt per Fahrrad ohne Gangschaltung und mit einem Anhänger aus. So kennt er heute noch alle Steigungen in Frankfurt, er hat sie in den Knien. Danach folgten Nachhilfeunterricht, Kartoffelernten und Jobs als Parkwächter. Bei einem Kürschner zog er monatelang Pelze glatt.
Ein interessanter Bericht wie er die Liebe zur Fliegerei entdeckt und zum Segelflieger wird. Kindermöwe war ein Programm der Nationalsozialisten üm die Jugend für die Luftwaffe zu begeistern.
Der Erdbunker rettete das Leben der Familie, da der eigene Luftschutzkeller im Haus zusammenbrach. Als er, ein Junge mit einer preußischen Pickelhaube der Feuerwehr ,nach dem Rechten sah, schoß ein Russe mit einer Maschinenpistole auf ihn, wahrscheinlich aus Überraschung.
Durch die künstlerisch geprägte und begabte Familie und deren Freunde entdeckte er die Liebe zur Kunst, und wollte sie zum Beruf machen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde er doch von der Kunstakademie akzeptiert und wurde schließlich erfolgreicher und beliebter Kunsterzieher in Berlin. Abschließend gibt er werdenden Künstlern noch einen Ratschlag mit auf den Weg.